Garten

Bekanntschaft mit dem Garten von Natura Docet Wonderryck Twente

Der Garten rundum das monumentale Museumsgebäude hält viele Überraschungen bereit.

Bei den Sümpfen entsteht ein besonderes Biotop. Hier kann jeder auch seinen eigenen Weg suchen und sich an einem schönen Schaukunstwerk von Bruno Vermeersch orientieren, dem Entwerfer von Studio Makkink en Bey. Hinter der Brücke bei den Sümpfen steht ein hölzerner Guckkasten, der noch bewachsen wird mit einheimischen Kletterpflanzen wie Hopfen und wilder Clematis. Durch Gucklöcher im Kopf stehst du im Waterbroek-Wald der Nachbarn. Der Bauch des Guck-Tieres fokussiert den Blick auf die Wasserpflanzen. Zwischen den Rippen kommt die Wasser-Lobelie zum Vorschein. Ein Erlebnis, welches das Entdecken der Natur eine ganz andere Dimension gibt.

Wonderryck Tuin

Wandernd durch den erneuerten Garten (ein Entwurf von Cees van der Veeke für Lola Landscape Architects) kommst du durch den Broekbos mit der umgefallenen, aber immer noch lebenden Eiche, über den Esch, auf dem der Roggen wächst, zum Bienenhotel. Es stecken viele Geschichten hinter dem Holzturm, der auf dem Esch steht. Er ähnelt einem Salzturm, wie er früher in der Nähe von Boekelo zu finden war. Es stehen Bienenkästen in diesem Turm. Kommen wir da heran? Wohnen da oben Bienen? Will sich die Natur an der Idee eines Menschen beteiligen? Haben die Bienen nur für ein paar Nächte gebucht? Oder wohnen sie immer dort?

Das Bienenhotel ist eine Folly: eine moderne Variante einer berühmten Architekturform, die im 18. Jahrhundert viel in den Gärten genutzt wurde. Siehst du auch wirklich richtig? Ist es echt alt oder ist es Dekor? Der Besucher soll es entdecken. Der Garten von Natura Docet Wonderryck Twente ist ein tolles Erlebnis. Natur und Kultur gehen hier gemeinsam denselben Weg und erzählen dieselbe Geschichte, was den Besuch so einmalig macht.